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SUMMARY:Big Data, Industrie 4.0 und Co. – wie sich die Welt verändert
DESCRIPTION:Wir freuen uns ganz besonders, das am Donnerstag, den 15. Septe
 mber 2016, ab 18 Uhr der GI-Präsident\n\nProf. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, 
 Leiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IE
 SE, Kaiserslautern Professor für Software Engineering: Dependability an der
  TU Kaiserslautern und Präsident der Gesellschaft für Informatik\n\nseinen 
 Vortrag über „Big Data, Industrie 4.0 und Co. – wie sich die Welt verändert
 “ in der AutoUni hält.\n\nAußerdem referieren Dr. Wolfgang Hackenberg und D
 r. Nils Glombitza über Big Data und Industrie 4.0 aus der Perspektive der V
 olkswagen AG.\n\nKurzfassung\n\nIndustrie 4.0 bezeichnet die vierte industr
 ielle Revolution. Die erste industrielle Revolution war charakterisiert dur
 ch die Einführung der Dampfmaschine als neue Querschnittstechnologie. Diese
  Entwicklung hat fast alle Lebensbereiche drastisch verändert. Die zweite i
 ndustrielle Revolution ist verbunden mit dem Namen Henry Ford.\n\nMit ihr w
 urde die Massenproduktion durch die Einführung von Takt und Band ermöglicht
 . Fertigungsprozesse wurden in viele kleine Schritte zerlegt, einhergehend 
 mit einer starken Standardisierung der Produkte. Die Massenproduktion von G
 ütern führte zu einer Preisreduktion, allerdings auf Kosten der Individuali
 tät, da Produkte in immer gleichen Prozessen gefertigt wurden. Die dritte i
 ndustrielle Revolution war in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhund
 erts die weitgehende Automatisierung der Produktion. Manuelle Fertigungssch
 ritte wurden zunehmend von computergesteuerten Maschinen übernommen, die Pr
 odukte schneller, präziser und in höherer Qualität fertigten, aber eben nac
 h wie vor vereinheitlichte Massenprodukte. In der vierten industriellen Rev
 olution geht man nun davon aus, dass man das Massenprodukt durch massenindi
 vidualisierte Produkte ersetzt, die an den Bedürfnissen des Kunden ausgeric
 htet sind.\n\nDie Themen Industrie 4.0 und Big Data sind eng miteinander ve
 rwoben. Technisch gesehen kann man Big Data als einen wichtigen Aspekt der 
 informationstechnische Seite zu Industrie 4.0 verstehen. Die Daten müssen i
 n die Produktionsumgebung hineinkommen und dort korrekt verarbeitet werden.
  Der Produktionsprozess läuft nicht mehr schrittweise in der immer gleichen
  Weise ab, denn dann käme ja immer das gleiche Produkt dabei heraus. Die Pr
 oduktionsumgebung muss vielmehr die Fähigkeit haben, auf sich ändernde Anfo
 rderungen einzustellen. Das kann nicht mehr wie bisher durch einen Menschen
  durchgeführt werden, sondern muss autonom geschehen. Die massenindividuali
 sierte Produktion benötigt einen hohen Grad an Autonomie.\n\nZiel der viert
 en industriellen Revolution ist es, massenindividualisierte, kundenspezifis
 che Produkte wesentlich günstiger als heute gestalt- und produzierbar zu ma
 chen. Dafür sind grundlegende Änderungen in der Produktion notwendig, die h
 auptsächlich auf neuen Informationstechnologien beruhen. Die Produktion und
  IT wachsen zusammen. Durch immer kürzere Innovationszyklen muss die Zusamm
 enarbeit aller Beteiligten immer agiler erfolgen.\n\nWir heißen Sie und Ihr
 e Gäste herzlich willkommen, der Eintritt ist kostenfrei.
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